Zu Besuch bei der Schempp-Hirth Flugzeug-Vertriebs GmbH und Gespräch mit Geschäftsführer Tilo Holighaus

Schempp-Hirth ist einer der führenden Hersteller von Hochleistungs-Segelflugzeugen mit mehr als 80-jähriger Tradition. Ein Team von fast 100 hochmotivierten Mitarbeitern baut Einsitzer und Doppelsitzer, die auf internationalen Meisterschaften und Rekordlisten regelmäßig Spitzenpositionen belegen.
Die überwiegen in Handarbeit hergestellten Flugzeuge werden zunehmend auch mit innovativen Triebwerken ausgestattet, die helfen, Schlechtwetterzonen zu überbrücken oder sogar - unabhängig von Schleppflugzeugen - jederzeit selbst starten zu können.
Bei einem Besuch des Familienunternehmens bekam die CDU-Landtagsabgeordnete
Dr. Natalie Pfau-Weller nicht nur einen Eindruck davon, wieviel Handarbeit und Arbeitsstunden für den Bau dieser hochwertigen Spitzenprodukte notwendig sind, sondern erfuhr auch Interessantes und Spannendes zum Thema Segelflugsport. Aber vor allem spürte sie die Leidenschaft des Geschäftsführers Tilo Holighaus und des gesamten Teams für ihr Produkt.
„Die betriebliche Ausbildung ist eine persönliche Herzensangelegenheit von mir und für uns eine bewährte Strategie, mit engagierten, kompetenten und begeisterten Facharbeitern die Zukunft unserer anspruchsvollen Fertigung sicherzustellen. Ich werde nicht müde, die Vorzüge der dualen Ausbildung aufzuzeigen, gerade jetzt im Zeitalter der immer stärker steigenden Akademisierung. Tatsächlich sind wir einer der, prozentual auf die Zahl der Mitarbeiter bezogen, größten Ausbildungsbetriebe im Landkreis - nach früheren Aussagen der IHK sogar der größte,“ berichtete Tilo Holighaus der Abgeordneten im Gespräch, in dem neben der Arbeitsmarktsituation auch Themen, wie Energieversorgung, Bürokratie und Umweltschutz thematisiert wurden. Segelflug habe schon immer möglichst effizient Sonnen- und Windenergie ausgenutzt. Der Herstellungsprozess benötige, trotz des hohen Handarbeitseinsatzes, Energie, so der Geschäftsführer. Neben vielen energie- und emissionssparenden Verbesserungen unvermeidliche CO2-Emissionen des Unternehmens und des Herstellungsprozesses ihrer Segelflugzeuge, einschließlich der zugekauften Vorprodukte und Materialen sowie der Transport durch den Erwerb von Klimaschutzzertifikaten, ausgeglichen. „Unsere Flugzeuge – made in Kirchheim – fliegen weltweit und dokumentiert weit über 20 Millionen Kilometer pro Jahr im reinen Segelflug, also völlig CO2-frei. Das entspricht im Schnitt täglich ca. 1,5-mal rund um den Äquator, Tendenz steigend“, so Tilo Holighaus.
Die Landtagsabgeordnete freut sich über den Ruf Kirchheims als Fliegerstadt und darüber, dass mit Schempp-Hirth hier auch zukünftig Fliegergeschichte geschrieben wird. Angesteckt von der Begeisterung fürs Segelfliegen, versprach Dr. Natalie Pfau-Weller bald das Angebot von Tilo Holighaus anzunehmen, einmal mitzufliegen.

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