Die CDU-Landtagskandidatin Dr. Natalie Pfau-Weller tauschte sich mit dem wirtschaftspolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Claus Paal aus.

Das erste Thema war die Corona-Pandemie.
Die Folgen der Corona-Pandemie hat die baden-württembergische Wirtschaft mit ihrer internationalen Vernetzung stark getroffen. Auf Betreiben der CDU-Fraktion hat das Land deshalb sehr frühzeitig vielfältige und umfangreiche Krisenhilfen auf den Weg gebracht. Unser Ziel ist: Insolvenzen stoppen, Existenzen sichern. „Ich freue mich, dass der Bund und das Land ständig bei den Coronahilfen nachbessern, aber es gibt leider immer noch einige Schwierigkeiten hinsichtlich Größenschwelle, Antragstellung und bestimmte Branchen brauchen noch Sonderregelungen“, beklagt Pfau-Weller. Beide waren sich einig, dass eine Öffnungsperspektive erforderlich sei.

Baden-Württemberg ist beim Thema Innovation zwar sehr gut aufgestellt, daraus resultiert jedoch zwangsläufig die Aufgabe, diese Spitzenposition zu halten und noch weiter auszubauen. Der Vorsitzende des CDU-Arbeitskreises Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau sowie als Wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Paal erzählte, dass er einige Ideen bereits im Koalitionsvertrag 2016 verankern konnte: So wurde eine Denkfabrik für Baden-Württemberg mit dem Titel „Innovationswerkstatt“ im grün-schwarzen Vertrag aufgenommen. Kein Trend darf an uns vorbeigehen, keine Chance darf unbemerkt verstreichen. Die beiden Gesprächspartner tauschten sich auch über den Gründergeist in Baden-Württemberg aus. Es muss mehr dafür getan werden, dass Baden-Württemberg für ausländische Unternehmen und Investoren attraktiv wird. Neue Branchen, neue Technologien, neue Ideen – Stichwort Industrie 4.0 oder Digitalisierung - unser Land muss und soll seine Chancen nutzen. „Pioniere mit Unternehmermentalität haben wir. Sorgen wir dafür, dass sie arbeiten können“, bekräftigte Paal.

Das letzte Gesprächsthema war die Klimaschutzstiftung. Mit dem neuen Jahr 2021 ist die Klimaschutzstiftung Baden-Württemberg mit einem Grundkapital von rund 50 Millionen Euro an den Start gegangen. „Es freut mich sehr, dass meine Idee zum "Klimaschutz made in Baden-Württemberg" so schnell umgesetzt werden konnte“, freut sich der wirtschaftspolitische Sprecher Paal. Mit der Klimaschutzstiftung soll die Landesverwaltung mit den landeseigenen Unternehmen, dem Fuhrpark und den Dienstreisen bis 2025 durch Kompensationsprojekte CO2-neutral werden. Zudem steht die Stiftung auch Privatpersonen, Unternehmen, Kommunen, Landkreisen und anderen Einrichtungen offen, die durch freiwillige Zahlungen an die Stiftung ihren CO2-Ausstoß kompensieren können. Die entsprechenden Ausgleichsmaßnahmen werden durch die Klimaschutzstiftung anhand zertifizierter Projekte durchgeführt. Darüber hinaus wird die Stiftung zusätzliche Maßnahmen im Bereich Forschung und Entwicklung zum Klimaschutz fördern. Die Stunde des digitalen Gespräches hat deutlich gezeigt, dass die CDU für eine starke und zukunftsfähige Wirtschaft, für einen blühenden Mittelstand, für weltweit erfolgreiche Unternehmen und für sichere und gut bezahlte Arbeitsplätze in unserem Land eintritt.

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